Vom Einzelsensor zur vernetzten Infrastruktur – zuverlässig und souverän.
IoT-Systeme sind kein Selbstzweck: Sie müssen kostengünstig, wartungsarm und über Jahre stabil betreibbar sein. Wir erforschen Architekturen, die sowohl für mittelständische Fertigungsbetriebe als auch für kommunale Infrastrukturbetreiber skalieren.
Zwei Anwendungsdomänen, eine Plattformlogik
Unsere IoT-Forschung adressiert zwei Kontexte mit ähnlichen technischen Herausforderungen: Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Betreibbarkeit ohne spezialisiertes IT-Personal.
IoT für produzierende KMU
Retrofit-fähige Maschinenanbindung, Edge-Computing und standardisierte Protokolle ermöglichen eine kosteneffiziente IoT-Einführung ohne Millionenbudget.
IoT für Infrastrukturbetreiber
Kommunen, Versorger und öffentliche Einrichtungen benötigen robuste Sensornetze für Wasser, Energie, Mobilität und Umweltmonitoring.
Gemeinsame Forschungsthemen
- Edge-first Architekturen: Datenvorverarbeitung und Filterung direkt am Gerät reduzieren Bandbreite und Cloud-Abhängigkeit
- Gerätemanagement und OTA-Updates: Sichere Firmware-Aktualisierung für heterogene Gerätepopulationen im Feldeinsatz
- Interoperabilität: Harmonisierung heterogener Protokolle (OPC-UA, MQTT, LoRaWAN, LTE-M, Modbus) auf einer einheitlichen Datenschicht
- Betreibbarkeit: Selbstheilende Systeme, automatische Fehlererkennung und vereinfachtes Onboarding neuer Endgeräte ohne IT-Spezialisten
Forschungsgrundlage aus der Praxis
Mehrere geförderte Projekte – darunter MDZ-LR, CrowdWater und OMI – liefern reale Deployments als Testbasis für unsere Forschung. Erkenntnisse zu Skalierbarkeit, Fehlermodi und Betreibbarkeit fließen direkt in die Weiterentwicklung der open.INC Plattform ein.